„Vater Beimer“ fährt Oldtimerrallye im Škoda mit

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Als Schauspieler ist er ein Urgestein der ARD-Fernsehserie „Lindenstraße“. Dort verkörpert Joachim-Hermann Luger seit der ersten Folge die Figur Hans Beimer. Bei der „4. Hamburg-Berlin Auto Bild Klassik“ (26. – 28.5.2011) schlüpft der Schauspieler von heute bis übermorgen jetzt in eine neue Rolle: als Teamkollege des siebenfachen deutschen Rallyemeisters Matthias Kahle nimmt er in einem alten Škoda an der Veranstaltung teil.
Luger startet bei der Oldtimerrallye in einem Felicia (Baujahr 1960). Das viersitzige Cabriolet aus der Ära des deutschen Wirtschaftswunders ist der beliebteste Oldtimer der tschechischen Traditionsmarke. Sein rallyeerfahrener Beifahrer ist Andreas Graf Praschma.

Matthias Kahle setzt auf den Škoda 110 R (Baujahr 1971), mit dem er erst vor wenigen Tagen gemeinsam mit Peter Göbel die Wiesbaden Rallye gewonnen hat. Der siebenfache deutsche Rallyemeister lässt sich bei der Oldtimerrallye aus der Hansestadt in die Bundeshauptstadt von Co-Pilot Dr. Alexander Steinbrenner weisen.

Mit dem Škoda Popular Sport Monte-Carlo Coupé (Baujahr 1937) stellt die Volkswagen-Tochter eines der ältesten Autos bei der Veranstaltung. Der kompakte und leichte Sportwagen mit der Stromlinienkarosserie ist einer der Meilensteine in der langen Geschichte der Marke. Der Modellname des nur 72-mal gebauten Modells erinnert an den Erfolg bei der Rallye Monte-Carlo 1936, als ein solches Auto den zweiten Platz belegte.

Zu den weiteren Startern im Jubiläumsjahr gehören zwei Teams der Škoda IG. Steffen und Iris Strauss steuern einen Škoda 440 (Baujahr 1958), das Vorläufermodell des Octavia, sowie Heinz und Marianne Heindorf in einem 1000 MB „Rallye“ (Baujahr 1967). Josef Juracka und Hana Jurackova komplettieren in einem Felicia (Baujahr 1961) das Aufgebot der tschechischen Marke.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung feiert Škoda auch 110 Jahre Motorsport. Dabei besitzt der Zielort eine ganz besondere Bedeutung, denn im Juni 1901 endete dort auch der Große Preis des französischen Automobilclubs ACF, bei dem die Fahrzeuge aus Mladá Boleslav ihre Rennpremiere feierten. Werksfahrer Narcis Podsednicek konnte sich allerdings mit seinem Motorrad der Ursprungsmarke Laurin & Klement nur als moralischer Sieger feiern lassen. Er war bei dem Etappenrennen mit Start in Paris viel schneller in Berlin als die Zielkontrolle. So konnte ihm niemand regelkonform die Ankunft bestätigen. (ampnet/jri)

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