Siebenmal Jeep in neuem Gewand

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Sieben neue Konzeptfahrzeuge wird Jeep auf der 49. Easter Jeep Safari (28.3. – 5.4.2015) präsentieren, bei der sich tausende Offroad-Fans in Moab im US-Bundesstaat Utah treffen. Entworfen wurden sie von einem kleinen Team engagierter Ingenieure, Designer und Hersteller, das seit dem Jahr 2002 Serienfahrzeuge für Safari-Teilnehmer individualisiert und bereits über 50 Fahrzeuge dieser Art realisiert hat.

Der Jeep Chief auf Wrangler-Basis ist eine Hommage an den klassischen Cherokee der 1970er-Jahre. Türen und Frontscheibe sind um 5,1 Zentimeter verkürzt, die Karosserie um den gleichen Wert höher gelegt. Im Interieur setzten die Jeep-Designer das Thema Hawaii um – mit rosa, blau und weiß geblümten Stoffsitzbezügen und Leder. Eine Folierung mit Surfer-Vintage-Motiven auf Mittelkonsole und Türgriffen, ein Rosenholz-Beifahrerhaltegriff und ein Schalthebelgriff im polynesischen Tiki-Stil runden das Ambiente ab.

Der Jeep Staff Car ist eine Reminiszenz an die legendären Militärfahrzeuge und basiert auf dem offenen Wrangler Unlimited, während der Jeep Wrangler Africa mit viel Platz für Ausrüstung und Zusatztanks als Expeditionsfahrzeug hergerichtet ist. Auch hier dient der um 5,1 Zentimeter höher gelegte Wrangler Unlimited als Ausgangsfahrzeug. In eine ähnliche Richtung schlägt der Grand Cherokee Overlander. Er ist mit integrierter Seilwinde, zwei Schlepphaken sowie Radhausverbreiterungen und einem leicht zu öffnenden Hartschalen-Dachzelt für zwei Personen ausgerüstet.

Der Desert Hawk. ist eine Interpretation des Jeep Renegade mit Aufsetzschutzsschwellern, speziellen Dekors und Unterfahr-Schutzplatten sowie Dachträger. Der Canyon Trail wiederum ist das Konzept für einen ähnlich gelagerten Cherokee.

Der Red Rock Responder baut auf dem Jeep Wrangler Unlimited auf und ist als Offroad-Begleitfahrzeug konzipiert. Sein Zweck ist es, mit Ersatzteilen und Werkzeug in den integrierten Schubfächern und Ablagen für jede Art von Hilfseinsätzen gerüstet zu sein. Lackiert in augenfälligem Rot ist er unter anderem mit A-Säulen- und Offroad-Scheinwerfern in LED-Technologie sowie einer Seilwinde bestückt. Höchste Offroad-Kompetenz gewährleisten 37 Zoll große Reifen und über zehn Zentimeter mehr Bodenfreiheit.

Die Easter Jeep Safari besteht überwiegend aus Eintages-Offroadtouren, jeweils ausgehend von der Stadt Moab im US-Bundestaat Utah, deren Handelskammer die Jeep Safari im Jahr 1967 als Eintages-Fahrt über die Trails begann. Im Laufe der Jahre stiegen die Teilnehmerzahlen ständig an und schließlich wuchs die Jeep Safari zum heuten Neun-Tages-Event mit ihrem Höhepunkt Ostersonnabend, dem „Big Saturday“. (ampnet/jri) (Foto: Jeep Renegade Desert Hawk. Auto-Medienportal.Net/Fiat-Chrysler)

 

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