Pressepräsentation Kia Soul Noch mehr Style

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Im Jahr 2009 hatte Kia den Soul in Deutschland eingeführt und damit ein geteiltes Echo gefunden. Die Einen haben ihm sofort Kultcharakter zugesprochen; die Anderen fragten sich, was so ein Kasten aus Korea auf unseren Straßen soll. Mit dem Start der zweiten Generation am 29. März 2014 kann man feststellen: Er ist Kult geworden, aber eben nicht für alle. Doch nicht nur Individualisten mit dem Hang zu Ungewöhnlichen fühlen sich mit ihm wohl. Denn der Kias Soul hat neben dem Provokanten auch durchaus praktische Qualitäten. Außerdem zählt er zu den Preisgünstigen seiner Klasse. Für das Einsteiger-Modell mit dem 1,6-Liter Benziner müssen aber mindestens 16 990 Euro (Edition7) investiert werden. Ein Selbstzünder steht erst für die höhere Ausstattung Spirit zur Verfügung. Für ihn müssen mindestens 24 990 Euro gezahlt werden.

Das 4,14 Meter lange B-Segment-SUV basiert auf einer neuen Plattform, die an die des aktuellen Kia Cee’d angelehnt ist. Völlig neu konstruiert ist auch die Karosserie, die zu 66 Prozent aus hochfestem und ultrahochfestem Stahl besteht. Obwohl er auf einer neuen Plattform und auch mit einem neuen Interieur vorfährt. Blieb sein Charakter erhalten. Seine aufrechte Grundform, die breiten Schultern und die Aufteilung der Fensterflächen bleibt er sich selbst treu, wenn er auch jetzt dynamischer auftritt. Für die zusätzlich optische Dynamik sorgen unter anderem der große, trapezförmige Lufteinlass, die weit außen platzierten Nebelscheinwerfer, der Kühlergrill und das „Rucksack-Design“ der Heckklappe. Zu noch mehr „Style“ verhilft dem Kia Soul zudem eine Zweifarb-Lackierung (optional für Version Spirit). Seine Identität als kleiner SUV wird zudem vom „SUV-Urban-Stylingkit“ unterstrichen (Serie in Spirit, optional für Edition 7).

Im Innenraum treffen die Passagiere auf ein klares und aufgeräumtes Design, das zudem auch einen hochwertigen Eindruck vermittelt. Fahrer und Passagiere profitieren vom größeren Raumangebot des neuen Modells, unter anderem durch mehr Beinfreiheit. Durch die große Innenraumhöhe wird dies noch positiv unterstützt und auch fünf Personen können so durchaus bequem größere Distanzen überwinden. Die Vordersitze sind gut ausgeformt und komfortabel, bieten aber auch einen guten Seitenhalt..

Für den Innenraum stehen zwei Farbkonzepte zur Wahl (schwarz und schwarz-braun). Außerdem kann der Soul auch mit der acht-Zoll-Kartennavigation und einem Infinity-Soundsystem (beides optional für Spirit) ausgestattet werden, dass den Wohlfühlfaktor erhöht. Mit dieser Ausstattung ist auch die Positionierung der Lautsprecher im vorderen Bereich bemerkenswert. Diese stehen wie kleine Ufos auf den Lüftungen und strahlen nach oben ab.

Der Kia Soul wird in Deutschland in zwei Ausstattungsvarianten angeboten werden. In der Basisversion Edition 7 verfügt er unter anderem über eine Klimaanlage, ein Radio mit sechs Lautsprechern, Multifunktionslenkrad, Parksensoren hinten, elektrische Fensterheber vorn und hinten, elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Nebelscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht, LED-Rückleuchten und viele praktische Komfortelemente von der Dachkonsole vorn mit Lesespots und Brillenfach bis zum Ablagefach im Gepäckraumboden.

Die zweite Ausstattungsvariante ist die Topversion Spirit. Zu ihrer Serienausstattung gehören zum Beispiel Smart-Key, Klimaautomatik, Kia Radio mit TFT-LCD-Display, Rückfahrkamera, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Parksensoren vorn, Geschwindigkeitsregelanlage, selbstabblendender Innenrückspiegel und elektrisch anklappbare Außenspiegel. Hinzu kommen ein beheizbares Lederlenkrad, Sitzheizung vorn, Lederschaltknauf und klimatisiertes Handschuhfach. Außerdem verfügt die Version über 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Kühlergrill und Stoßfänger in Klavierlackschwarz, Privacy-Verglasung, Dachreling sowie das „SUV-Urban-Stylingkit“.

Für den Antrieb besteht die Wahl zwischen einem 1,6-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 97 kW / 132 PS und einem 1,6-Liter-Turbodiesel mit 94 kW / 128 PS. Beide Motoren sind mit Sechs-Gang-Schaltgetrieben kombiniert, das Dieselmodell ist optional auch mit einer Sechs-Stufen-Automatik erhältlich.

Wir fuhren den Selbstzünder in Kombination mit der Automatik. Diese Kombination erwies sich als äußert komfortabel. Schaltvorgänge waren kaum zu bemerken. Das Aggregat verheimlicht aber seine Identität auch nicht. Auch bei der Beschleunigung zeigte er ein akzeptables Verhalten und ermöglicht so zügiges Überholmanöver. Auch mit dem Benzinaggregat in Kombination mit der Sechs-Gang-Schaltung nimmt der Kia Soul flott am Verkehr teil. Die Gänge lassen sich problemlos wechseln, so dass auch eine sportliche Fahrweise unterstützt wird. Zudem herrscht im Soul eine angenehmer Geräuschpegel vor, so dass auch bei höheren Geschwindigkeiten Gespräche zwischen allen Fahrzeuginsassen auch ohne erhobene Stimmen möglich sind. Das erleichtert dem Fahrer seine Arbeit ebenso wie die variable Servolenkung, die sich in den Modi, „Comfort“, „Normal“ und „Sport“ den persönlichen Vorlieben des Fahrers anpassen lässt.

Der Kia Soul ist in Europa angekommen und hat sich seine Nische auf dem Markt erobert. Mit dem neuen Design und noch mehr Style und auch Qualität wird es ihm auch nicht schwer fallen, sie auszudehnen. Der Soul wird Ende März mit einer „Hamsterwoche“ bei den Kia-Händlern eingeführt. In dieser Woche erhalten auch die ersten 500 Kunden das Radio-Navi von Infiniti kostenlos dazu. Vielleicht hilft das Kia, die angestrebten 3000 Einheiten im ersten Jahr zu erreichen.(ampnet/nic)

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