Pressepräsentation BMW X3: Wer braucht jetzt noch den X5?

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Wenn ab dem 20. November der neue BMW X3 bei den Händlern in den Verkaufsräumen steht, werden sich die Kunden sicherlich fragen: wer braucht denn jetzt noch den X5? Doch jedes Fahrzeug in dieser nicht ganz unumstrittenen Fahrzeugklasse hat seine Daseinsberechtigung und folglich auch seinen ganz speziellen Käuferkreis. Tiguan & Co. müssen sich warm anziehen, denn der neue BMW X3 ist nicht nur schick, sondern hat auch technisch einiges auf dem Kasten, und er ist innovativ. Was die Mitbewerber als „Mild-Hybrid“ verkaufen, gibt es von BMW serienmäßig.

Die USA sind der größte Absatzmarkt für die X-Modeelle – deshalb werden sie auch dort im Werk in Spartanburg gebaut. Bei ersten Testfahrten rund um Atlanta (Georgia) wurde dann auch ganz schnell klar warum: Four-Wheel-Drive scheint in Amerika nichts von seinem Hipe verloren zu haben – je größer, desto besser ist hier immer noch die Devise.

Pressepräsentation BMW X3: Wer braucht jetzt noch den X5?Mit dem neuen X3 fallen wir auf. Kenner sehen sofort die Unterschiede zu dem seit 2003 beinahe unverändert produzierten Modell, von dem in fast acht Jahren weltweit knapp 615 000 Einheiten verkauft wurden. Die Motorhaube ist aufwändiger konturiert, die Frontschürze ist fast komplett in Wagenfarbe lackiert, die Heckleuchten sind auf Wunsch mit LED-Technik versehen, und eine breitere Spur lässt den BMW X3 satter auf der Straße stehen. „Wir haben den Radstand verlängert und dem X3 unter anderem die Hinterachse aus dem 5er und 7er spendiert“, erklärt Lutz Römer, Projektleiter für den BMW X3. Und hinzu kommt eine Reihe von Veränderungen, mit denen sich das neue X-Modell von seinen Mitbewerbern abhebt: Ein Start-Stopp-System in Verbindung mit einer Achtgang-Automatik beim Benziner (funktionierte bei den ersten Testkilometern hervorragend), das Head-up-Display – bekannt zum Beispiel aus dem X5 und dem X6 –, die Rückfahrkamera mit Top View, der Fernlichtassistent, die im Verhältnis 40:20:40 geteilte Fondsitzlehne oder die erstmals bei einem BMW-X-Modell zum Einsatz kommende elektromechaniche Servolenkung und Fahrzeugabstimmungen, die über den Fahrdynamikschalter gewählt werden können: Der X5 lässt schön grüßen. Auch das Platzangebot im Innenraum wurde deutlich erweitert. Sowohl für die Passagiere als auch für das Gepäck steht mehr Raum zur Verfügung. Die Verarbeitung ist tadellos und wird den in dieser Fahrzeug- und Preisklasse gestellten Anforderungen mehr als gerecht.

Pressepräsentation BMW X3: Wer braucht jetzt noch den X5?Los geht es zum Marktstart mit dem Vierzylinder Diesel xDrive 20d und dem xDrive 35i als Reihensechszylinder-Benzinmotor. Für beide Motoren gilt gegenüber den vergleichbaren vorherigen Motorisierungen: mehr Leistung, mehr Drehmoment, bessere Beschleunigungswerte, eine höhere Höchstgeschwindigkeit bei niedrigerem Verbrauch und geringeren CO2-Werten. Zudem ist der Diesel um 25 Kilogramm leichter geworden und der Benziner erfüllt die Anforderungen der Euro-5-Abgasnorm.

Preislich geht’s bei 39 100 Euro für den Diesel los. 51 800 Euro müssen für den Benziner hingeblättert werden, um den kleinen Bruder des X5 sein Eigen nennen zu dürfen. Maßnahmen wie Bremsenergierückgewinnung oder das Start-Stopp-System sind hierbei immer serienmäßig mit an Bord. 2011 sollen weitere Motorvarianten folgen und auch für die sportlichen Fahrer unter den Geländewagenfreunden soll gesorgt werden: eine M-Version ist im Gespräch. (ampnet/asp)

Daten BMW X3 xDrive 35i

Länge x Breite x Höhe (in m): 4,65 x 1,88 x 1,66
Motor (Bauart, Hubraum): Reihen-Sechszylinder-Benziner, 2979 ccm, Twin-Turbo
Leistung: 225 kW / 306 PS bei 5800 U/min
Maximales Drehmoment: 400 Nm zwischen 1200 – 5000 U/min
Leergewicht / Zuladung: 1805 kg / 560 kg
Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 5,7 s
Verbrauch (Schnitt nach EU-Norm): 8,8 l
CO2-Emission: 204 g/km (Euro 5)
Kofferraum: 550 – 1600 l
Max. Anhängelast, gebremst: 2400 kg
Wendekreis: 11,9 m
Basispreis: 51 800 Euro

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